Holzoptik
Dielenformat mit sichtbarer Maserung, warm im Ton. Die Richtung, für die sich die meisten entscheiden.
Auswahl
Von hell bis dunkel, schmale und breite Dielen
Wir verlegen einen wasserfesten Klickboden über den Boden, der schon da ist. Weder Zementfugen noch Kleber, der erst aushärten muss.


Der Boden wird nicht aufgestemmt, er bekommt eine neue Fläche darüber. Damit das trägt, prüfen wir drei Dinge beim Aufmaß.

Liegt fest
Fliesen, die hohl klingen oder sich bewegen, nehmen wir heraus und schließen die Stelle. Der Rest der Fläche bleibt unangetastet.
Ist eben
Kleine Unterschiede nimmt der Aufbau auf. Wo eine Senke oder ein hoher Fugenwulst sitzt, gleichen wir vorher aus, sonst arbeitet der Boden später.
Gehen weiter auf
Der neue Boden trägt auf, wenn auch wenig. Wir messen am Türblatt und an der Schwelle nach und kürzen das Blatt, wo es knapp wird.
Trifft einer der drei Punkte nicht zu, sagen wir das beim Aufmaß und nicht am Verlegetag. Dann kommt der alte Belag in diesem Bad doch heraus, und Sie wissen vorher, was das für das Angebot bedeutet. Ein Boden, der auf einem losen oder weichen Untergrund liegt, arbeitet später an den Stößen.
Drei Richtungen stehen zur Wahl. Welches Dekor es am Ende wird, sehen Sie im eigenen Bad, denn dieselbe Diele wirkt bei Nordlicht anders als unter der Deckenleuchte.

Dielenformat mit sichtbarer Maserung, warm im Ton. Die Richtung, für die sich die meisten entscheiden.
Auswahl
Von hell bis dunkel, schmale und breite Dielen
Große, ruhige Formate in Schiefer, Sandstein oder Beton. Sie wirken kühler und tragen einen Raum, in dem die Wandfläche schon Struktur hat, ohne dass sich zwei Muster in die Quere kommen.
Auswahl
Auch als Betonoptik ohne Zeichnung
Für alle, die die gewohnte Anmutung behalten wollen. Das Format bleibt, die Zementfuge dazwischen fällt weg.
Auswahl
Format ohne Fugenraster
Der Fachberater bringt die Muster mit ins Bad und legt sie dorthin, wo der Boden später liegt. Die Wanddekore kommen gleich mit, denn Boden und Wandfläche werden in einem Raum gesehen. Zwei kräftige Muster im selben Bad arbeiten gegeneinander, ein ruhiger Boden zu einer gemusterten Wand geht dagegen fast immer auf.
Entschieden wird an den vier Rändern: an der Duschwanne, an der Wand, an der Tür und an Rohren oder Objekten.
Der Belag läuft bis an die Duschwanne und hört dort auf. Die Fuge dazwischen schließen wir dauerelastisch, damit an dieser Stelle nichts unter die Fläche zieht.
Die Fläche unter dem Duschkopf ist die Wanne
Ringsum bleibt ein schmaler Abstand frei, damit die Fläche sich bewegen kann, ohne sich aufzustellen. Die Sockelleiste deckt ihn ab und sitzt an der Wand.
Dehnfuge unter der Sockelleiste

Zum Flur setzen wir ein flaches Übergangsprofil, über das ein Rollator noch rollt. Würde das Türblatt danach aufsetzen, kürzen wir es, bevor der Boden liegt.
Übergangsprofil statt Kante
Um Heizungsrohre, den Fuß des WCs und die Säule des Waschtischs wird der Belag ausgeschnitten. Die Öffnung schließt eine Rosette, dort bleibt kein Spalt.
Ausschnitt beim Verlegen
Der nasse Teil des Bades bleibt damit dort, wo er hingehört. In der Dusche liegt die Wanne, und der Übergang zur Wand ist nach DIN 18534 abgedichtet. Der Badeboden trägt den übrigen Raum, also den Weg zum Waschtisch, die Fläche vor dem WC und die Ecke, in der die Waschmaschine steht. Wasser, das dort einmal danebengeht, nimmt ihm nichts. Stehen bleiben sollte es trotzdem nicht, das gilt für jeden Boden in jedem Raum.
Duschwanne und Wand berühren den Boden unmittelbar. Beide messen wir im selben Termin auf. Die Wandpaneele fertigen wir nach Maß, Wanne und Boden bauen wir ein.
Soll der Boden zusammen mit Glas, Keramik und Möbeln neu werden, führt der Weg über die Badvollsanierung.
Schwimmende Verlegung, was wasserfest heißt, warum die Fugen wegfallen und wie sich der Boden unter den Füßen anfühlt.
Untergrund
Ein Klickboden wird nicht verklebt. Er liegt lose auf der Fläche und hält sich allein an seinen eigenen Kanten.
Jede Diele trägt an allen vier Seiten ein Profil, das in die Nachbardiele einrastet. Aus vielen einzelnen Stücken wird dadurch eine einzige zusammenhängende Fläche, die frei auf dem alten Boden aufliegt. Man nennt das schwimmende Verlegung. Weil kein Kleber ins Spiel kommt, muss der Untergrund nicht aufgeraut, grundiert oder freigelegt werden, und es bleibt später nichts kleben, das jemand wieder abziehen müsste. Beschädigt jemand eine einzelne Diele, lässt sie sich austauschen, ohne dass der ganze Raum daran hängt.
Für Ihr Bad heißt das vor allem eines: die alten Fliesen bleiben, wo sie sind. Es wird nicht gestemmt, es entsteht kein Bauschutt, der durch die Wohnung getragen werden muss, und der Staub bleibt aus. Kleine Unterschiede in der Fläche nimmt der Aufbau unter dem Belag auf. Wo eine Fliese hohl klingt oder eine Senke sitzt, arbeiten wir vorher nach, denn eine schwimmende Fläche braucht einen Untergrund, der sich nicht mehr bewegt.
Wasser
Nicht die Fläche ist die empfindliche Stelle, sondern der Rand, an dem sie aufhört.
Der Kern der Dielen nimmt kein Wasser auf. Spritzer vom Waschtisch, Tropfen, die aus der Dusche mitkommen, nasse Füße auf dem Weg zum Handtuch: nichts davon quillt den Boden auf. Genau daran scheitert gewöhnliches Laminat, dessen Kern aus Holzwerkstoff besteht und sich an den Stößen aufstellt, sobald Wasser eindringt. Deshalb liegt in einem Bad entweder Fliese, Naturstein oder ein wasserfester Belag wie dieser.
Wasser, das lange an einer Kante steht, findet trotzdem irgendwann seinen Weg unter die Fläche. Darum schließen wir die Fuge an der Duschwanne dauerelastisch, decken die Randfuge mit der Sockelleiste ab und schneiden Rohrdurchführungen sauber aus. Die Fläche unter dem Duschkopf übernimmt die Duschwanne, dort ist der Anschluss an die Wand nach DIN 18534 abgedichtet. Ein Bodenbelag gehört nicht in die Dusche, und wer Ihnen das anbietet, verkauft Ihnen eine Reklamation.
Fugen
Geputzt wird im Bad selten die Fläche und fast immer das Raster dazwischen.
Eine Zementfuge ist saugfähig. Sie nimmt Seifenreste, Kalk und Feuchtigkeit auf, verfärbt sich von der Kante her und wird nach einigen Jahren dunkel, ganz gleich wie oft jemand mit der Bürste darübergeht. Wer schon einmal auf Knien ein Fugenraster geschrubbt hat, weiß, dass die Fliese selbst dabei kaum eine Rolle spielt. Nachträgliche Versiegelungen halten eine Weile und sind danach wieder fällig. Das Problem sitzt nicht im Putzmittel, sondern in der Bauart.
Eine durchgehende Fläche hat dieses Raster nicht. Es gibt keine Linien, in denen sich etwas festsetzen kann, und die Reinigung besteht aus nebelfeuchtem Wischen. Zusammen mit den fugenlosen Wandpaneelen bleiben in einem Bad nur noch die Anschlussfugen an den Rändern übrig, und die sind elastisch und glatt.
Komfort
Der Unterschied zu Fliesen fällt morgens barfuß auf und nicht auf dem Foto.
Fliesen leiten Wärme schnell ab, deshalb fühlen sie sich unter dem nackten Fuß kalt an, auch wenn der Raum warm ist. Der Klickboden führt die Wärme langsamer ab und wirkt dadurch wärmer. Die Oberfläche ist rutschhemmend, damit der Fuß auch dann Halt findet, wenn Wasser darauf steht. Wer mit Rollator oder Gehstock unterwegs ist, merkt den flachen Übergang zur Tür, weil dort keine Kante mehr im Weg liegt.
Der dritte Unterschied ist der leiseste. Ein schwimmender Boden dämpft Schritte, während sie auf Fliesen durch die ganze Wohnung hallen. In einer Wohnung mit Nachbarn unter dem Bad ist das ein Argument für sich. Eine vorhandene Fußbodenheizung schließt den Belag in aller Regel nicht aus, den Aufbau sehen wir uns beim Aufmaß an und sagen Ihnen, was in Ihrem Fall geht. Und weil der Boden nur im Bad liegt, bleibt der Rest der Wohnung unberührt.
Alte Fliesen, Aufbauhöhe, Spritzwasser, Boden in der Dusche, Fußbodenheizung, Pflege und ob der Boden auch allein kommt.
Weitere Fragen beantworten wir am Telefon.
06472 831 0880In den allermeisten Bädern nicht. Der Belag wird schwimmend über den vorhandenen Boden gelegt, also weder geklebt noch verschraubt. Voraussetzung ist, dass die alten Fliesen fest liegen und die Fläche eben genug ist. Einzelne hohl klingende Fliesen nehmen wir heraus und schließen die Stelle, der Rest bleibt liegen. Nur wenn der ganze Belag lose ist, kommt er doch heraus, und das sagen wir Ihnen beim Aufmaß.
Ein Fachberater kommt zu Ihnen ins Bad, klopft den vorhandenen Belag ab, misst die Fläche und die Türen und legt die Muster auf den Boden. Danach wissen Sie, ob die Fliesen liegen bleiben, welches Dekor es wird und was der Boden kostet.
